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“Was geht?” lädt zum Träumen und Fantasieren ein: Nach welchen Geräuschen könnte mein Kiez klingen? Was wäre, wenn mein Kiez die neue Mitte Berlins wäre? Und wie würde es aussehen, wenn hier ein Dschungel wachsen würde? Diese Fragen klingen zunächst abwegig, kitzeln aber heraus, was uns in der Stadt und im Alltag wichtig ist. Sie machen Spaß und schaffen neue Eindrücke. Dafür sind Künstler:innen im November 2021 unterwegs – in Tegel-Süd, Marzahn-Nordwest und im Ostseeviertel. Am Ende gibts jeweils öffentliche Veranstaltungen mit Ausstellungen, Essen, Trinken und manch einer Überraschung. 

Sound of Silence in Tegel-Süd

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Wie hört sich die Nachbarschaft an, seitdem der Flughafen stillgelegt wurde? Welche Erinnerungen kommen hoch, wenn die alten Flugzeuggeräusche wieder ertönen? „Sounds of Silence“ von Selbstgebaute Musik lädt ein, über die Akustik von Tegel-Süd nachzudenken. Dafür stehen 6-8 Lautsprecher auf dem Emstaler Platz, die mal Töne von früher abspielen und mal können selbst Töne abgespielt werden, die in der Nachbarschaft gewünscht werden. So regen Geräusche an, über das Wohnumfeld nachzudenken.

Teil 1: Donnerstag, 18. November, 10-13 Uhr, Emstaler Platz

Teil 2: Samstag, 27. November, 15-18 Uhr, Emstaler Platz

Mitte von Morgen im Ostseeviertel

Die mobile Medienanstalt Offener Kanal Europa ist für Sie unterwegs im Ostseeviertel. Von Berlin-Mitte aus zieht sie nun an den Rand der Stadt. Das Ostseeviertel – die Mitte Berlins der Zukunft? Was macht das Viertel liebens- und lebenswert? Unser Team produziert aus euren Statements Werbespots für das Radio, um das Ostseeviertel auch im letzten Winkel Berlins bekannt zu machen. Wozu bis nach Rügen fahren, um Ostseeluft zu schnuppern?

unterwegs im Viertel: Mittwoch, 17. November, 11-17 Uhr

unterwegs im Viertel: Mittwoch, 24. November, 15-18 Uhr

unterwegs im Viertel: Mittwoch, 1. Dezember, 15-18 Uhr

Performance: Samstag, 11. Dezember, 12-16 Uhr,
auf dem Prerower Platz

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Wunsch Punsch in Marzahn-Nordwest

Was ist hier, gefällt es mir und wieso? Was wünsche ich mir für diesen Ort in der Zukunft? Das Team von Rurbane Realitäten lädt euch zum Wunsch Punsch ein! Skizzenpapier in (Fenster-) Rahmen aus Holz, Sticker und Stifte stehen bereit. So kannst du Alltägliches in einem neuen Blick betrachten, Bestehendes hinterfragen und gemeinsam (un)mögliche Zukünfte entwerfen – und dein eigenes Fantasy-Marzahn-Motiv gestalten und auf einer Postkarte drucken lassen. 

unterwegs im Viertel: Freitag, 19. November, 13-16 Uhr,
                   Startpunkt: Bahnhof Ahrensfelde / Ahrensfelder Platz 

unterwegs im Viertel: Sonntag, 21. November, 13-16 Uhr, 

                   Startpunkt: Mini-Golf, Wittenberger Str. 58

unterwegs im Viertel: Dienstag, 23. November, 13-16 Uhr,

                   Startpunkt: Schorfheideviertel, Kölpiner Str.

Ausstellung: Mittwoch, 8. Dezember, 14-17 Uhr, Barnimplatz

                   beim lokalen Baumschmücken

Hintergrund

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Visionen sind Vorstellungen von der Zukunft. Sie sind unmittelbar verknüpft mit dem alltäglichen Leben in der Gegenwart und den Wünschen an sie. Oftmals werden Visionen abgetan, geraten wieder in Vergessenheit oder es fehlen Möglichkeiten, sich eine andere Gestaltung des Alltags vorzustellen. Das wollen wir durch künstlerische Interventionen zusammen mit Künstler:innen, Aktivist:innen oder urbanen Praktiker:innen im November 2021 in drei Kiezen am Stradtrand Berlins ändern. 

Dazu haben wir im ersten Schritt im Oktober 2021 einen Open Call for Projects veröffentlicht. Aus zahlreichen Einsendungen haben wir folgende Projekte ausgewählt: 

Kontakt

Aline Haulsen, Max Söding

info@rand-bedingungen.org
Instagram: randbedingungen

Das Projekt "Was geht? Visionen von Zukunft und Gegenwart" ist Teil der Initiative DRAUSSENSTADT und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung.

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