Ausstellungen im Alltag
Wir zeigen künstlerische Positionen nicht nur in klassischen Räumen, sondern dort, wo die Themen entstehen: in Nachbarschaftszentren, Gärten, Ladenflächen, Innenhöfen, Pavillons und auf Wegen durch den Kiez.
Randbedingungen entwickelt Kulturprojekte mit Menschen, Initiativen und Orten am Berliner Stadtrand. Wir bringen künstlerische Arbeiten, Workshops, Gespräche, Musik und gemeinsame Aktionen dorthin, wo Stadt täglich neu verhandelt wird: auf Plätze, in Höfe, in Gärten, in leerstehende Räume und mitten in die Nachbarschaft.
In unseren Projekten geht es um die Gegenwart und Zukunft von Stadtteilen, die oft erst dann Beachtung finden, wenn über sie gesprochen wird. Wir arbeiten lieber mit ihnen. Gemeinsam mit Anwohnenden, Kulturakteuren, sozialen Trägern, Schulen, Gärten und freien Gruppen entstehen Formate, die zuhören, sichtbar machen und konkrete Begegnungen ermöglichen.
Wir zeigen künstlerische Positionen nicht nur in klassischen Räumen, sondern dort, wo die Themen entstehen: in Nachbarschaftszentren, Gärten, Ladenflächen, Innenhöfen, Pavillons und auf Wegen durch den Kiez.
Ob Stadtspaziergang, Plakatwerkstatt, Klangexperiment, Bauaktion oder Gesprächsrunde: Unsere Angebote sind niedrigschwellig, kostenfrei oder solidarisch gedacht und laden zum Mitmachen ein.
Mit HellD verbinden wir Musik, Performance, Kunst, lokale Geschichten und gemeinsames Essen zu einem Programm, das die Ränder der Stadt nicht als Defizit versteht, sondern als produktiven Raum.
HellD ist aus der Arbeit in und mit Hellersdorf entstanden. Das Festival öffnet Räume für Konzerte, Ausstellungen, Performances, Spaziergänge, Gesprächsformate und künstlerische Experimente. Es interessiert sich für die Geschichten eines Stadtteils, für seine Freiflächen, Übergänge, Wohngebiete, Gärten und für die Menschen, die hier leben, arbeiten und gestalten.
Statt fertige Programme einfach in einen Bezirk zu setzen, entwickeln wir Formate mit lokalen Partnerinnen und Partnern. So entstehen Tage, an denen Nachbarschaft, Kunst und Alltag aufeinander treffen: direkt, lebendig und ohne große Schwelle.
Randbedingungen arbeitet an Schnittstellen: zwischen Kunst und Sozialraum, zwischen Planung und Improvisation, zwischen lokalen Bedürfnissen und künstlerischen Ideen. Jedes Projekt beginnt mit Gesprächen vor Ort und wächst aus den vorhandenen Möglichkeiten.
Wir erkunden Orte nicht als Kulisse, sondern als lebendige Archive. Menschen erzählen, was fehlt, was bleiben soll und welche Zukunft sie sich für ihren Kiez vorstellen. Daraus entstehen Karten, Audioformate, kleine Ausstellungen und öffentliche Gespräche.
Künstlerische Arbeiten werden so entwickelt, dass sie auf den Ort reagieren. Fassaden, Grünflächen, leerstehende Räume, Wege und Treffpunkte können Bühnen, Galerien oder Werkstätten werden.
Von kleinen Auftritten bis zu Festivalabenden: Musik schafft Aufmerksamkeit und bringt Menschen zusammen, die sonst nicht automatisch im selben Raum landen würden.
Viele unserer Formate sind handfest. Gemeinsam entstehen temporäre Möbel, Schilder, Pflanzaktionen, Ausstellungsaufbauten, mobile Stationen und kleine Eingriffe, die einen Ort für kurze Zeit verändern oder langfristig nutzbarer machen.
Unsere Arbeit bewegt sich zwischen Hellersdorf, Marzahn-NordWest, Tegel-Süd, dem Ostseeviertel und weiteren Berliner Stadträumen. Jeder Ort bringt eigene Fragen mit: Wie wird aus einer Fläche ein Treffpunkt? Wer entscheidet, was sichtbar ist? Welche Kultur passt zu einem Kiez, ohne ihm etwas überzustülpen?
Zwischen Großsiedlung, Grünzug und offenen Plätzen entstehen Programme, die den Stadtrand als Zentrum eigener Ideen ernst nehmen. HellD macht diese Energie sichtbar und verbindet lokale Akteure mit künstlerischen Gästen.
Hier interessieren uns Übergänge: zwischen Wohnhäusern und Freiflächen, Alltag und Veranstaltung, privatem Rückzug und öffentlicher Begegnung. Projekte entstehen im Gespräch mit Menschen, die den Stadtteil kennen.
In Tegel-Süd fragen wir danach, welche Zukunftsbilder in einem Quartier bereits vorhanden sind und wie sie gemeinsam sichtbar werden können: durch Rundgänge, Gespräche, künstlerische Arbeiten und kleine Aktionen im Alltag.
Im Ostseeviertel verbinden wir Beobachtungen, Erinnerungen und Wünsche zu Formaten, die Nachbarschaft nicht nur beschreiben, sondern aktivieren. Kultur wird hier zum Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wir glauben an Kultur, die nicht auf Einladungskarten wartet. Gute Projekte entstehen, wenn man zuhört, präsent ist und Strukturen so baut, dass unterschiedliche Menschen teilnehmen können.
Randbedingungen arbeitet mit Respekt vor lokalen Erfahrungen. Wir bringen Organisation, künstlerische Praxis und ein belastbares Netzwerk ein, aber keine fertigen Antworten. Was vor Ort entsteht, soll zum Ort passen.
Deshalb planen wir transparent, kooperieren langfristig und achten darauf, dass Sichtbarkeit nicht nur für einzelne Veranstaltungen entsteht, sondern auch für die Menschen und Initiativen, die einen Stadtteil dauerhaft prägen.
Wir freuen uns über Anfragen von Initiativen, Künstlerinnen und Künstlern, sozialen Trägern, Quartiersbüros, Schulen, Gärten, Kulturorten und Menschen aus der Nachbarschaft. Ob Workshop, Festivalbeitrag, Ausstellung, Gesprächsformat oder gemeinsame Aktion: Der erste Schritt ist ein gutes Gespräch.
[email protected]Wir entwickeln Konzepte, koordinieren Programme, kuratieren künstlerische Beiträge und begleiten Beteiligungsformate im Stadtraum.
Für Künstlerinnen und KünstlerWir suchen Arbeiten, die mit Orten, Nachbarschaften, Klang, Bild, Performance, Sprache oder gemeinsamer Praxis arbeiten.
Für Nachbarinnen und NachbarnKommen Sie vorbei, erzählen Sie von Ihrem Ort, bringen Sie Ideen mit oder machen Sie bei einem offenen Format mit.